"Photos, Phantasie und Phänomene"
lautet der Titel der Ausstellung mit Photos von Michael Korinth, die vom 12. April bis zum 17. Mai 2026 im "Haus der Begegnung" während der Öffnungszeiten des Kirchenbüros besucht werden kann.
Michael Korinth wurde 1957 in Berlin geboren und ist vor etwa drei Jahren in unsere Gegend gezogen. Schon während seines Studiums wurde er von seiner Schwägerin gefragt, ob Jura denn das richtige Fach sei angesichts seiner photographischen Talente. Er übte die Rechtswissenschaft als Brotberuf mit großem, vom Gerechtigkeitssinn erfüllten Engagement aus. Erst war er als Rechtsanwalt und dann als Richter tätig, hat aber den Finger nie vom Auslöser des Photoapparats gelassen. Mit seiner Ehefrau Gisela, die im vergangenen Jahr ihre Gemälde hier in Fintel ausgestellt hat, gestaltete er schon mehrere Ausstellungen in Berlin, Dresden, Hamm und auf Schloß Wustrau, dem Sitz der Deutschen Richerakademie.
Sein Interesse als Photograph ist es nicht unbedingt, die großen Dinge realistisch abzubilden, sondern die Rätselhaftigkeit der kleinen Dinge einzufangen. Die Bilder sollen einen Lichtstrahl in die Seele des Betrachters senden. Die ihm einmal zugedachte Bezeichnung "Poet des Lichtes". nimmt Korinth als freundliche Übertreibung gerne als Ansporn für seiner weitere Tätigkeit.
Jetzt ist er dem Kirchenvorstand sehr dankbar, daß in Fintel seine erste Ausstellung in der neuen Heimat stattfinden kann, in der neben früheren Aufnahmen auch neue Werke präsentiert werden.
Die Vernissage beginnt am Sonntag, dem 12. April 2026, nach dem Gottesdienst im "Haus der Begegnung".